KIND, KATZE, HUND

1. Komme in die Kindhaltung und strecke die Arme nach vorn aus. Leg die Hände schulterbreit auf, spreize die Finger und drehe sie so, dass die Mittelfinger zueinander parallel sind. Atme tief aus und ziehe dabei den Nabel nach innen.

2. Komme einatmend hoch in den Vierfüßlerstand. Biege Deinen Rücken durch, hebe den Brustkorb und schaue nach vorn. Ziehe Deine Schultern in die Breite und stelle die Zehen auf.

3. Schiebe Dich ausatmend mit dem Becken nach hinten und oben in den herabschauenden Hund.

4. Beginne mit dem Feueratem (siehe Text unten) intensiv und schnell ein- und auszuatmen. Finde Deinen Rhythmus und den für Dich stimmigen Grad an Intensität.

5. Wenn Du merkst, dass Du zu ermüden beginnst, atme tief aus.

6. Führe behutsam die Knie zum Boden zurück. Biege den Rücken durch, schaue nach vorn und atme ein.

7. Lege die Fußrücken wieder auf, lass ausatmend das Gesäß zu den Fersen sinken und kehre so zurück in die anfängliche Haltung des Kindes.

 

DER FEUERATEM

Diese Atemübung wurde im Kundalini-Yoga entwickelt, um die Atmung und damit die gesamte Übungspraxis zu intensivieren. Dabei atmet man in gleicher Intensität ein und aus, wodurch ein Geräusch entsteht, das an einen Blasebalg erinnert. Genau das ist auch das Bild: mit der Atmung – wie mit einem Blasebalg – unserem Verdauungsfeuer Luft zufächeln, um es dadurch anzufachen und zu verstärken.